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Die Chronik unseres Vereins

Es war am 6. Oktober 1965 als sich laut Protokoll die Herren    Heinrich Becher    Herbert Czeyka    Wilhelm Drebes    Hans Krestin    Gerhard Ochs    Karl Schweizer    Walter Scheffler    Walter Schmidt    Karl Ullrichum 20.30 Uhr trafen und den Angelsportverein Bruchköbel gründeten. Diese neun Gründungsmitglieder wählten am gleichen Abend auch den Vorstand mit Walter Schmidt als Vorsitzenden, Karl Schweizer als stellvertretenden Vorsitzenden, Hans Krestin als Schriftführer und Karl Ullrich als Kassierer. Damit waren die Auflagen des Vereinsrechts erfüllt und man war als Verein handlungsfähig. Weiter ist dem Protokoll der Gründungsversammlung zu entnehmen, dass der Vorstand beauftragt wurde, den Bürgermeister und den Gemeindevorstand der Gemeinde Bruchköbel von der Gründung des Vereins zu unterrichten und um die Überlassung des Bärensees als Vereinsgewässer zu bitten. Man verfügte nämlich über kein eigenes Vereinsgewässer und ging bei der Vereinsgründung davon aus, den Bärensee in der Nachfolge des Angelsportverein Rumpenheim als Vereinsgewässer überlassen zu bekommen. Diese Rechnung wurde offensichtlich ohne den Wirt gemacht, denn die Gemeinde Bruchköbel lehnte die Bitte des Angelsportverein Bruchköbel ab. In welchen Räumlichkeiten die Gründungsversammlung des Angelsportverein Bruchköbel stattfand, ist im Protokoll nicht festgehalten worden. Der Chronist geht aber davon und es wurde ihm auch bestätigt, dass man sich dazu in der Gaststätte „Zur Sonne“ traf, denn diese Gaststätte wurde auch das Vereinslokal des Angelsportverein Bruchköbel.Dass es in Bruchköbel viele Angler gab, die bereit waren sich einem Bruchköbeler Angelverein anzuschließen, lässt sich allein schon davon ableiten, das zwei Monate nach der Gründung des Angelsportverein Bruchköbel, lt. Protokoll vom 05.12.1965, bereits 25 Vereinseintritte zu verzeichnen waren, leider aber auch zwei Vereinsaustritte.Zum besseren Verständnis für alle Außenstehenden sollte noch hinzugefügt werden, dass der Angelsportverein Rumpenheim die Angelberechtigung am Bärensee schon ca. 30 Jahre besaß, diese aber von der Gemeinde Bruchköbel 1965 vorzeitig gekündigt bekam. Daraufhin haben sich einige Bruchköbeler Mitglieder des Angelsportverein Rumpenheim zusammengeschlossen und den Angelsportverein Bruchköbel gegründet, in der Hoffnung, als Bruchköbeler Verein, die Angelberechtigung für den Bärensee zu erhalten. Diese Hoffnung aber erfüllte sich, wie bereits gesagt, jedoch nicht.In dieser Situation wandte man sich an die damals selbstständige Gemein¬de Oberissigheim mit der Bitte, im Bereich Kreuzweide, bzw. im Bereich der Wingerte zwei Angelteiche anlegen zu dürfen. Beim Gemeindevorstand Oberissigheim war man erfolgreicher, denn man zeigte hier für das Anliegen des Angelsportverein Bruchköbel mehr Verständnis, so dass man dem Anliegen des Angelsportverein Bruchköbel zustimmte. So konnte dann nach Abschluss der erforderlichen Genehmigungsverfahren und vor allen Dingen nach einer schwierigen Phase der Sicherstellung der Finanzierung endlich mit den Arbeiten am ersten Teich, d. h. am unteren Teich, begonnen werden. Der durch die Fa. Schweizer sowie der Fa. Böcher aus Merlau-Mücke bei Gießen und nicht zuletzt durch die erhebliche Beteiligung der Vereinsmitglieder 1969 fertiggestellt wurde. Und nach dem Befüllen und dem Fischbesatz zum Angeln freigegeben werden konnte. Da aber ein Angelverein auch ein geselliger Verein ist, wurde auf dem Damm des fertiggestellten Teiches ein Stahlrohrgerüst mit Bespannung als Unterstand und Treffpunkt der Angler aufgestellt. Leider flog dieser Unterstand bereits beim ersten kräftigen Sturm davon. Günter Erk, mit seinen Kontakten zur Baubranche, besorgte daraufhin eine Baubaracke, die dann als Vereinsheim genutzt wurde. Diese Baubaracke, sprich Vereinsheim, fiel jedoch nach nicht allzu langer Zeit einem Brand zum Opfer. Über die Brandursache ist anschließend offensichtlich viel, aber ohne Ergebnis, spekuliert worden. Schon 1967, ein gutes Jahr nach der Vereinsgründung, schloss sich der Angelsportverein Bruchköbel dem Verband Hessischer Sportfischer an, der nach § 59 Bundesnaturschutzgesetz auch als Naturschutzverband anerkannt ist.Bis zur Fertigstellung des ersten Teiches war man unter anderem auch auf den Angelsportverein Hanau angewiesen. Denn er ermöglichte es den Mitgliedern des Angelsportverein Bruchköbel, als Gastangler die Hanauer Vereinsgewässer zu beangeln. An dieser Stelle soll nicht verschweigen werden, dass heute nicht wenige Bruchköbeler, aus welchen Gründen auch immer, Mitglied im Angelsportverein Hanau sind.Beim Studium der Protokolle, das für diesen Rückblick auf die Vereinsgeschichte unbedingt erforderlich war, stieß der Chronist auch auf Eintragungen, die ihn schmunzeln ließen.So heißt es zum Beispiel im Protokoll der Vorstandssitzung vom 15.April 1968 wörtlich: Am Kreuzweiher wurden fremde Personen beim Schwarzangeln ertappt. Da diese Personen Jugendliche angesehener Eltern Oberissigheims sind, der Verein wegen der Verpachtung des Hanges mit der Gemeinde Oberissigheim in Verhandlung steht, soll diesmal noch von einer Anzeige abgesehen werden, da man sonst Schwierigkeiten seitens der Gemeinde befürchtet. Ungeachtet dessen, soll jedoch der nächste Schwarzangler angezeigt werden.Oder im Protokoll der Vorstandssitzung vom 7. Mai 1968 heißt es, zitiert in gekürzter Fassung: Ein Anlieger des Vereinsgeländes beanstandet die Beschädigungen des Feldweges der parallel zum Vereinsgelände verläuft und verlangt deshalb Stützmauer im Bereich des gesamten Teichgeländes von einem Meter Höhe. Dazu stellt der Vorstand fest, dass der Feldweg für Personenwagen überhaupt nicht befahrbar ist und der Feldweg ausschließlich von landwirtschaftlichen Fahrzeugen beschädigt wurde.Nach Turbulenzen im Verein wurde 1970 ein neuer Vorstand mit Gerhard Franze als Vorsitzenden und Herbert Czeyka als stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.1971 wurden der „untere“ und auch der inzwischen durch die Fa. Böcher aus Merlau-Mücke fertiggestellte „obere“ Teich durch die Außenstelle des Wasserwirtschaftsamtes Wiesbaden des damaligen Landkreis Hanau abgenommen. Hier sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass auch beim Anlegen des „oberen“ Teiches die Vereinsmitglieder sehr stark eingebunden waren. 1971 wurde aber auch das Vereinsgelände erstmals eingezäunt. Dieses erfolgte mit Unterstützung der Gemeinde Bruchköbel. Denn bei dieser Maßnahme hat die Gemeinde Bruchköbel die Bohrungen für die Aufnahme der Zaunpfosten ausführen lassen.1973 wurde das Vereinslokal gewechselt, nicht mehr die Gaststätte „Zur Sonne“ sondern die Gaststätte „Vorm Wald“ wurde offensichtlich aufgrund persönlicher Kontakte nunmehr das Vereinslokal.Die von 1974 bis 1976 geführten Verhandlungen mit der Gemeinde Bruchköbel bzw. mit der Stadt Bruchköbel bezüglich der Anpachtung eines Teilbereiches des Bärensees, als Angelgewässer des Angelsportvereins Bruchköbel, wurden vom 1. Stadtrat Herrn Sümmchen mit Schreiben vom 1. November 1976 endgültig mit einer Absage an den Angelsportverein Bruchköbel beendet. Denn die Verpachtung des Bärensees, wenn auch nur zum Teil, passte nicht mehr in das neue Konzept „Campingplatz Bärensee“. Darüber hinaus unterstand der Bärensee nun auch den Eigenbetrieben der Stadt Bruchköbel und die Stadt Bruchköbel war nun nicht mehr Ansprechpartner in dieser Sache. 1974 gab es einen Wechsel in der Vereinspitze. Die Mitgliederversammlung wählte jetzt Norbert Ginschel zum Vorsitzenden und Artur Penno zum stellvertretenden Vorsitzenden.Aber schon 1976 gab es den nächsten Wechsel in der Vereinsspitze. Nun wählte die Mitgliederversammlung Roland Bendel zum Vorsitzenden und den bisherigen Vorsitzenden Norbert Ginschel zum stellvertretenden Vorsitzenden.Auch der nächste Wechsel in der Vereinsspitze ließ nicht lange auf sich warten. 1978 wählte die Mitgliederversammlung Horst Berendt zum Vorsitzenden und Gerhard Franze zum stellvertretenden Vorsitzenden.Jetzt war der Verein im Wechsel der Vereinsspitze schon so routiniert, so dass er bereits 1979, also ein Jahr später, Alfred Mattern zum neuen Vorsitzenden wählte. Stellvertretender Vorsitzender blieb weiterhin Gerhard Franze.1981 konnte der Verein Hans Laibacher für das Amt des Vorsitzenden gewinnen. Stellvertretender Vorsitzender blieb weiterhin Gerhard Franze, der aber 1985 von Udo Neltner abgelöst wurde. Unter dem Vorsitz von Hans Laibacher wurde der Bauantrag und die Frage der Finanzierung für ein schon länger geplantes Vereinsheim beschleunigt in Angriff genommen.Und somit konnte das Vereinsheim nach Erteilung der Baugenehmigung, unter Einbindung der Vereinsmitglieder, zügig erstellt werden. So konnte das Vereinsheim am 9. Juni 1984 in Anwesenheit der Bruchköbeler Verwaltungsspitze feierlich eröffnet werden. Im Vorfeld der Errichtung des Vereinsheims, erhielt das Vereinsgelände auf Betreiben von Hans Laibacher, auch den erforderlichen Strom- und Wasseranschluss.1986/87 mussten am Damm des oberen Teiches erstmals Reparaturarbeiten ausgeführt werden, die eine Entleerung des Teiches erforderlich machten. Diese Arbeiten wurden ausschließlich von den Vereinsmitgliedern ausgeführt. Bei der Ausführung der Arbeiten war insbesondere der persönliche Einsatz unseres leider schon verstorbenen Ehrenmitgliedes, Leo Kitzmann, für alle anderen beispielhaft. Im Gegensatz zu den überwiegend nur sehr kurzen Amtszeiten der Vereinsvorsitzenden in den letzten Jahren, blieb Hans Laibacher sechs Jahre in Folge Vorsitzender des Angelsportverein Bruchköbel, d. h. bis 1987.1987 übernahm Gerhard Hoffmann das Amt des Vorsitzenden, das er insgesamt 20 Jahre ausüben sollte und Otto Odenwäller übernahm das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.In den Jahren ab 1987 wurde der alljährliche Flohmarkt auf dem Vereinsgelände eine feste und bedeutende Einrichtung im Vereinsleben des Angelsportverein Bruchköbel. Hinzu kamen kurz darauf das Fischerfest auf dem Vereinsgelände und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt des Handwerker- und Gewerbevereins Bruchköbel. Diese Veranstaltungen waren und sind für den Verein nicht nur ein Teil des Vereinslebens oder ein Teil der Veranstaltungsangebote der Bruchköbeler Vereine an die Bürgerinnen und Bürger, sondern inzwischen auch ein der Teil der finanziellen Sicherung des Vereins. Denn die Einnahmen aus diesen Veranstaltungen tragen entscheidend zum Unterhalt des Vereinsgeländes, der Teichanlagen und des Vereinsheims bei.1988 wurde zum ersten Mal ein Freundschaftsangeln mit dem ASC Dudenhofen veranstaltet.Aus gesundheitlichen Gründen stand Otto Odenwäller 1989 für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Daraufhin wurde Hans Laibacher zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.Dieses Amt übte Hans Laibacher dann bis 1995 aus. In diesem Jahr folgte ihm dann Wend Buchholz, der das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bis 2005 ausübte.In der Jahreshauptversammlung 2005 übernahm Peter Müller das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, das er noch immer ausübt.Gerhard Hoffmann gab sein Amt als Vorsitzender im Jahr 2007 nach 20-jähriger Amtszeit an Hans-Jürgen Becker ab.Es war ohnehin ein ereignisreiches Jahr für den ASV Bruchköbel:ein Leck am unteren Deich erfordete die Trockenlegung des Teiches und das Umsiedeln der Fische in den oberen Teichdadurch konnte das im Juni stattfindende Kreisjugendangeln leider nur an einem Teich durchgeführt werdenbei einer Säuberung des Krebsbaches wurde von der ASV Jugend fast ein kompletter Container mit Müll beseitigtunser beliebter Tagesausflug führte uns nach Erfurt und Eisenachseit Jahren gab es wieder einmal ein Oktoberfest im VereinsheimIm Jahr 2009 wurde die Teichsanierung des unteren Angelteiches fertiggestellt. Auch der Landkreis, vertreten durch unsren Landrat Erich Pipa, beteiligte sich mit einer Spende an den entstandenen Kosten. Die Jugendabteilung des ASV bruchköbel konnte sich im gleichen Jahr über eine Spende des Lottolädchens Gipner freuen.Aus beruflichen Gründen gab Hans-Jürgen Becker sein Amt als 1. Vorsitzender 2010 wieder ab. Nachfolger wurde Wendelin Klesse. Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Bruchköbel fand im gleichen Jahr ein „Schnupper-Angelkurs“ für Kinder statt, der bei allen Beteiligten sehr gut ankam.2013 besuchte die Bundestagsabgeordnete Fr. Dr. Leikert den ASV Bruchköbel anlässlich einer Veranstaltung der ASV Jugend. Auch ein Schnupperangeln wurde in diesem Jahr wieder veranstaltet, diesmal auf Anregung der AWO. Trotz eines erheblichen Sturmschadens an unserer Grillhütte, konnten wir auf unserem Gelände 2013 das 25-jährige Bestehen der Freundschaft zwischen dem ASC Dudenhofen und dem ASV Bruchköbel feiern.Wendelin Klesse trat 2013 als Vorsitzender zurück. Neuer, alter Vorsitzender wurde Hans-Jürgen Becker, der dieses Amt auch im Jubiläumsjahr noch inne hat.Mit zwei neuen Veranstaltungen haben wir im Jahr 2015 versucht, unser Vereinsleben noch ein bißchen attraktiver zu gestalten:bei warmen Getränken und Würstchen wurde erstmalig ein Osterfeuer entzündetmit dem Backfischfest, das unser Fischfest ersetzen soll, wurde erstmalig eine mehrtägige Veranstaltung auf dem Vereinsgelände durchgeführtDie Reparatur- und Sanierungs-Projekte der vergangenen Jahre konnten nur aus den Einnahmen der Vereinsveranstaltungen finanziert werden. Allerdings wurden diese auch teilweise durch die Stadt Bruchköbel und den Main-Kinzig-Kreis bezuschusst. Dafür möchten wir an dieser Stelle der Stadt Bruchköbel und dem Main-Kinzig-Kreis den Dank des Angelsportverein Bruchköbel aussprechen.Das war ein kurz gefasster Rückblick auf die 50-jährige Vereinsgeschichte des Angelsportverein Bruchköbel, 1965 e.V. der nach einigen Höhen aber auch Tiefen sich heute wieder in einem ruhigen Fahrwasser befindet und bezogen auf sein relativ kleines Vereinsgewässer die ansehnliche Zahl von knapp 90 Mitgliedern hat.